apoBank: „Nahost-Krieg belastet Konjunkturindikatoren von ZEW und ifo: Stimmung kippt – Wachstum halbiert“
Dr. Björn Ohl, Ökonom der apoBank
Investmentfonds.de - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft kippt spürbar – und mit ihr die Hoffnung auf einen kräftigen Aufschwung. Neue Konjunkturdaten und eskalierende geopolitische Risiken setzen die Erwartungen zunehmend unter Druck.
Die aktuellen Daten der ZEW-Konjunkturerwartungen sprechen eine deutliche Sprache. Der Krieg im Nahen Osten hat die Stimmung der Finanzprofis hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands spürbar einbrechen lassen. Sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate haben sich im April deutlich abgeschwächt. Die Konjunkturerwartungen sind sogar auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gefallen.
Auch für das am kommenden Freitag erwartete ifo-Geschäftsklima erwarten wir eine erneute Eintrübung. Wir gehen von einem weiteren Rückgang sowohl der Erwartungen als auch der Lageeinschätzung gegenüber dem Vormonat aus. Zudem sprechen die Details der ZEW-Umfrage dafür, dass sich die Stimmungseintrübung über nahezu alle Branchen hinweg fortsetzt.
Auch wenn die wirtschaftspolitischen Impulse aus den USA nicht die strukturellen Ursachen der deutschen Wachstumsschwäche sind, wirken sie zunehmend belastend. Nach den Zollerhebungen rund um den „Liberation Day“ vor gut einem Jahr bremst nun der Krieg im Nahen Osten das Wachstum deutlich.
Wir haben unsere Wachstumsprognose für Deutschland in diesem Jahr deshalb auf 0,5 Prozent von zuvor 1,1 Prozent abgesenkt. Das bedeutet zugleich, dass der bislang erwartete Aufschwung deutlich schwächer ausfallen wird.
Nimmt man das faktische Nullwachstum der deutschen Wirtschaft in den vergangenen Jahren als Maßstab, dann ist das Glas zwar immer noch halbvoll. Doch mit jedem weiteren Tag anhaltender Belastungen durch die anhaltende Blockade der Straße von Hormus steigen die wirtschaftlichen Kosten weiter an. Das Bild ist daher klar: Das halbvolle Glas leert sich zunehmend.
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Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
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