ifo Institut: Diskussion um Mietendeckel von Vorurteilen belastet
Dr. Mathias Dolls, ifo-Forscher
Investmentfonds.de | München, 7. Mai 2025 – Viele Menschen in Deutschland befürworten Mietpreiskontrollen und wollen von ihren Nachteilen nichts wissen. Das zeigt eine Studie des ifo Instituts mit rund 18.000 Teilnehmenden. „Informationen werden nur dann akzeptiert, wenn sie nicht zu stark mit bestehenden Überzeugungen der Menschen kollidieren“, sagt ifo-Forscher Mathias Dolls. „Das stellt politische Kommunikation vor große Herausforderungen.“
Studien belegen, dass der Berliner Mietendeckel von 2020 Wohnraum verknappt hat und vor allem Mieter in bestehenden Mietverhältnissen gegenüber Wohnungssuchenden bevorzugt. Das Forschungsteam untersuchte nun, wie sich die Zustimmung zum Berliner Mietendeckel veränderte, wenn die Befragten für ihre Einschätzung unterschiedliche Fakten präsentiert bekamen, etwa zu Verdrängungsschutz oder Wohnungsverknappung. Die Befragten zeigten sich immer dann weniger empfänglich für neue Fakten und nahmen sie als unglaubwürdiger wahr, wenn sie der eigenen politischen Haltung widersprachen. Wer bereits falsche Vorstellungen hatte, blieb in der Regel unbeeindruckt. Informationen über Marktverzerrungen senkten die Zustimmung zum Mietendeckel etwas, Hinweise auf sozialen Schutz der Mieter erhöhten die Zustimmung, allerdings hauptsächlich bei jenen Befragten, die sich dieser Wirkungen bereits bewusst waren.
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